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Seit letztem Jahr bin ich ein großer Fan von Vision Boards. Ziele, die durch Visualisierung festgehalten werden, um unsere ganz eigenen Träume schneller zu verwirklichen. Sie sind nicht nur besonders hilfreich, sondern motivieren ungemein. Ich wurde auf diese Art von Zielsetzung durch Mirella aufmerksam und hatte es 2017 selber mal ausprobiert. Ich weiß nicht warum es funktioniert hat, aber Fakt ist: Ich habe jedes meiner vorgenommen Ziele erreicht. Genau aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen ein weiteres Vision Board zu erstellen, in der Hoffnung, dass es 2018 auch so gut klappen wird.

1. Haare färben
Ich brauche eine äußerliche Veränderungen. Dringend. Zwar habe ich mir bis jetzt erst einmal im Leben die Haare gefärbt (und das war in der 4. Klasse), möchte das "Painting" aber unbedingt mal ausprobieren. Meine Haare neigen leider dazu sich den Jahreszeiten anzupassen. Sprich - sobald ihnen die Sonne fehlt, werden sie dunkler. Vielleicht ist es dem ein oder anderem schon aufgefallen, denn anhand der Fotos auf meinem Blog konnte man es bestens verfolgen. Da mir meine Haarfarbe im Sommer wesentlich besser gefällt, möchte ich sie mir etwas aufhellen lassen.

2. Pfingstrosen kaufen
Ach Pfingstrosen - meine absoluten Lieblingsblumen. Alleine wenn ich sie schon ansehe bekomme ich direkt gut Laune und ganz viel Lust auf den Frühling. Eines meiner großen Vorhaben für die Zukunft ist, einen eigenen Pfingstrosenstrauch vor meinem Haus zu pflanzen. Dafür braucht es jedoch noch einen gewaltigen Sprung in die Zukunft, bis es endlich auf einem meiner Vision Boards auftauchen wird.

3. Tattoo stechen
Mein wohl unsicherster Wunsch auf dieser Liste. Offen gestanden habe ich von Tattoos nie etwas gehalten. Ganz im Gegenteil, ich habe sie eher als unästhetisch war genommen. Auch hier weiß ich nicht so recht, wie es zu dem plötzlichem Meinungswandel gekommen ist. Wie dem auch sei, als ich dieses Foto auf Pinterest entdeckte, war ich sofort verliebt!

4. Londonreise
Leider hatte ich bis jetzt noch nicht das Vergnügen gehabt, England einen Besuch abzustatten. Allerdings wollte ich das nicht auf mir sitzen lassen und entschloss mich kurzerhand dazu Flüge nach London zu buchen. Gott sei Dank, ist meine Reisebegleitung genauso verrückt wie ich und hat direkt zugestimmt. Begleiten wird mich meine Freundin Lea. Mit ihr reise ich am liebsten um die Welt. Letztes Jahr haben wir bereits Stockholm zusammen unsicher gemacht. Den Post dazu findet ihr hier.

5. Minimalismus
Ein Thema, welches mich mittlerweile schon zwei Jahren begleitet. Ich besitze nicht viel, denn ich bin schnell zu der Erkenntnis gekommen, dass materielle Besitzeigentümer mich mehr runterziehen, als weiterbringen. Sie verkörpern für mich den puren Ballast. Mein neuer Vorsatz für 2018? All meine Kleidung, Kosmetik und Schuhe in einen Koffer unterzukriegen. Das hilft mir enorm bei meinen Umzügen, die mich alles sechs Monate erwarten. Ich möchte einfach meine ganzen wichtigen Sachen jederzeit bei mir haben.

6. Study, study, study
Eines meiner größten Hobbys. Ich habe es geliebt in Bücher zu versinken, mir Lernpläne zu erstellen, neue Schreibwaren zu kaufen, Lernmarathons zu zelebrieren, bis spät in die Nacht vor dem Schreibtisch zu sitzen und Zusammenfassungen zu schreiben. Die Bibliothek war für mich mein zweites Zuhause. Diese Liebe habe ich momentan verloren und es fühlt sich nicht richtig an. Das Lernen gehört zu mir, wie bei anderen das Fernsehen. Mein Studium stellt mir, aber einfach keine Zeit zur Verfügung. Ich sitze mindestens drei mal die Woche für 11 Stunden in der Uni. Danach bin ich für nichts mehr zu gebrauchen. Ansonsten würden die Wochenenden übrig bleiben, diese sind aber momentan vollgestopft mit Seminaren.  Ich hoffe, dass ändert sich wieder, sobald die  Klausurenphase etwas näherrückt. Denn dann heißt es "Rann an den Speck! Ich möchte die Leistung erreichen, die ich mir vorgenommen habe!".

7. Kosmetik
Es gab Zeiten, da hatte ich ein riesen Observatorium an Schminkutensilien. Ich habe es früher geliebt, mich mit meiner besten Freundin vor Beginn jeder Party gemeinsam fertig zu machen. Nicht zu vergleichen mit meinen stundenlangen und unaufhörlichen DM-Besuchen. Als der Zeitpunkt kam und ich nicht mehr jedes Wochenende unterwegs war, trennten sich unsere Wege. Ich kehrte Douglas und sämtlichen Drogeriemärkten den Rücken zu und kümmerte mich um andere Dinge. Nun bin ich der Meinung, dass ich nur eine Hand voll guter Produkte benötige. Keine 20 Pinsel oder Lippenstifte in 16 unterschiedlichen Nuancen. Ich wenigen Tagen werde ich dazu noch einen ausführlicheren Post schreiben.

8. The quiter you become, the more can you hear. 
Dieses Zitat begleitet mich jetzt schon eine ganze Weile. Es geht mir nicht mehr aus dem Kopf, weil ich finde, dass es einen extrem hohen Wahrheitsgrad in sich trägt. Ich bin ein sehr kommunikativer Mensch. Das kann sowohl ein Fluch, als auch ein Segen sein. Manchmal wünsche ich mir jedoch, bestimmte Sachen in meiner Euphorie nicht gesagt zu haben. Und das ist schließlich der Nachteil an Gesagtem. Man kann seine ausgesprochenen Worte nicht zurücknehmen.

9. Dream big
Oftmals schwirren einem so viele Ideen und Visionen im Kopf herum, die man schnell wieder verwirft. Und warum? "Ach, dass ist doch viel zu unrealistisch." oder noch schlimmer "Das werde ich sowieso nicht schaffen.". Ich ertappe mich immer mal wieder dabei, wie auch mir genau diese Sätze durch den Kopf schießen. Daran würde ich gerne etwas ändern.

10. Fotoalbum
Ich habe alle meine Fotos auf meiner kleinen schwarzen Festplatte. Nach jedem vergangenem Monat entsteht ein neuer Ordner mit Momenten, die ich festhalten möchte. Leider schaue ich sie mir,  höchstens nur einmal im Jahr an. Für meine Studiumzeit habe ich mir etwas anderes ausgedacht. Und zwar gab es bei Stradivarius ein kleines Fotoalbum, indem man Polaroidfotos hinein kleben kann. Als ich es auf der Internetseite gesehen habe, wusste ich genau, dass ich diesem Buch mit meine Erinnerungen als Studentin befüllen möchte. Das Fotoalbum steht nun im meinem Regal und wartet nur darauf verwendet zu werden.

Ich sitze im Flugzeug. Es ist ein Nachtflug. Unsere Maschine war die Letzte, die an diesem Abend den Flughafen verlassen durfte. Während dra...
7:11 Uhr.  Ich schaue aus dem Fenster und alles ist weiß. Schnee, überall wo ich hinschaue. Noch ist die Sonne weit entfernt und traut sich...