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Mittlerweile sind schon 24 Tage vergangen, seit dem ich das schöne Österreich verlassen habe. Weit weg von den schneebedeckten Bergen und hinein in die grauen Gewitterwolken. 

Zum Start ins Studium an der Dualen Hochschule wurden alle Studienanfänger der B-Phase, der Fakultät Wirtschaft zur offiziellen Begrüßung eingeladen. Wir wurden von dem Rektorat und dem Bürgermeister der Stadt Ravensburg willkommen geheißen. Alleine in meinem Jahrgang befinden sich nun 860 Studienanfänger - mich mit inbegriffen, wodurch es mir nicht sonderlich schwer fiel schnell neue Kontakte zu knüpfen. Anna kam mich sogar besuchen. Wir genossen den Tag in einem schönen Lokal und ließen die gemeinsame Zeit nochmal aufleben. 

Bezüglich des Studiums hat der Begriff „Intensivstudium“ nun eine ganz neue Bedeutung für mich bekommen. Nicht nur, weil sich die Gesetzestexte auf meinem Schreibtisch inzwischen in hohe Türme verwandeln, sondern auch die Professoren uns deutlich zu verstehen geben, dass „pro Reflexion Ihrer Skripte mindestens sieben Stunden erforderlich seien“Gott sei Dank, war ich nicht die Einzige, die fast ihren Tee vor Entsetzen umgestoßen hat. Inzwischen kann ich Ihnen jedoch beruhigt mitteilen, dass dies nun keine Herausforderung mehr für mich ist. Trotz dessen habe ich mich noch für verschiedene Workshops wie „Effektiv studieren, Prüfungen erfolgreich bestehen“ oder „Die Nacht des Schreibens“ angemeldet, worauf ich mich schon sehr freue! 

Ich bin außerdem zu dem Entschluss gekommen, dass ich mich im 3. Semester für einen Spanisch-Zusatzkurs anmelden möchte. In Madrid durfte ich bereits mein Sprachniveau erhöhen, würde es aber trotzdem gerne noch etwas intensivieren. 

Wie erwartet bin ich die Einzige, die ihren Reflexionsbericht schon fertiggestellt hat. Was mir nicht gerade Beliebtheitspunkte eingebracht hat, aber ehrlich gesagt, die hatte ich sowieso schon verloren, als mich mein Dozent fragte wie lange ich im durchschnitt pro Tag selbstständig lerne und ich dies mit "Acht Stunden" beantwortete.

Auch die fertige Projektarbeit wird bis Dezember dieses Jahres verlangt. Ich habe schon einige Ideen für ein Thema, muss diese aber natürlich noch mit meinem Hotel absprechen. 

Insgesamt bin ich wirklich, wirklich glücklich mit meiner derzeitigen Situation. Täglich lerne ich so viel unbekanntes und mache immer wieder neue Erfahrungen. Diese Zeit hier wird mich verändern -  das weiß ich ganz genau.