Donnerstag, 20. April 2017

Mein erster Blogeintrag im Jahre 2017

Wie ihr in dem Titel bereits gelesen habt, schreibe ich zum ersten mal in diesem Jahr einen Blogeintrag für mich/euch. Erst jetzt bemerke ich, wie sehr mir das tippen von sinnlosen Texten gefehlt hat. Warum ich so lange kein Lebenszeichen von mir gegeben habe - keine Ahnung. 2017 hat sich nicht von seiner besten Seite verabschiedet, weshalb mir die Lust an so ziemlich allem verloren gegangen ist. Aber ausgerechnet heute überkam mich das Gefühl, meine Gedanken in Worte niederzuschreiben. 

Es sind viele Sachen geschehen, die ich gerne mit euch teilen möchte. Zum ersten mal in meinem Leben habe ich einen Vertrag unterschrieben, der meine Zukunft für die nächste drei Jahre gefestigt hat. Einen AusbildungsvertragEs ist offiziell: Ich werde im Oktober mein duales Studium (im Bereich BWL - Gastronomie- und Hotelmanagement) beginnen. Auf die Fragen "Wie?" und "Wo?" werde ich ausführlich in einem separatem Blogpost eingehen. 

Tja, und dann war da noch mein letzter Schultag inklusive Mottowoche. Vorneweg ihr werdet hier keine Fotos sehen, wie ich verkleidet (als Tiger oder sonst was) überglücklich in eine Kamera lächle. Aus einem einfachen Grund: Ich habe nicht mitgemacht. Nie habe ich von einer Person gehört oder gelesen, die sich gegen die Mottowoche geäußert hat. Ich bezweifle jedoch stark, dass jede/r (ehemalige) SchülerIn den ganzen Hype dahinter befürwortet. Besoffen rennen sie fünf Tage in Folge durch die Schule, machen irgendwelche Gegenstände kaputt und feiern ich Abitur, wobei sie noch nichtmal die Zulassung in den Händen halten. Ich wollte einfach kein Teil davon sein. Abgesehen davon kann ich sowieso keine Faschings-, Karnevals-, und Theaterschminke benutzen, weil ich schon als Kind unter starker Hautirritation gelitten habe. Ahnungslos ging ich an meinem letzten Montag zur Schule und dachte, dass meine Mitschülern Verständnis zeigen werden. Große Fehleinschätzung meinerseits. 

Am Abend vorher hätten bei mir allerdings schon die Alarmglocken klingeln müssen. Es wurde in unsere Abigruppe geschrieben, dass man ein "dummer Opfer" wäre, wenn man KEINE Drogen in der Mottowoche konsumieren würde. Ich war wirklich zu naive, um zu glauben das zwanzigjährige Schüler andere Meinung und Ansichten akzeptieren, als ihre eigene. Was ich euch damit sagen will, wenn ihr es nicht mögt euch zu verkleiden, Alkohol zu trinken oder weiß Gott noch was, dann müsst ihr das nicht tun. Trotz den vielen Beleidigungen, Sprüchen und Lästerein habe ich keine Sekunde meine Entscheidung bereut, mir selber treu zu bleiben.   

Akzeptiert euch so wie ihr seid, bis dahin!  

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