Mittwoch, 23. November 2016

“Everything I need is within me"

In letzter Zeit habe ich viel über mich selber nachgedacht. Mir sind spezielle Macken aufgefallen, die ich an mir überhaupt nicht leiden kann und gerne ändern möchte. Eine davon ist mein Umgang mit meinen Zielen, meinen Träumen und meinen Wünschen

Ich bin sehr zielstrebig. Wenn ich etwas erreichen will, dann schaffe ich es innerhalb von kürzester Zeit. Ich investiere so unglaublich viel Zeit, Arbeit und Kraft in dieses kleine "Projekt", was viel Stress und Druck mit sich bringt. Eigentlich sollte ich für diese Eigenschaft dankbar sein. Und das bin ich einerseits auch. Allerdings ist mir in den letzten Monaten aufgefallen, dass meine Ziele, sobald ich sie umgesetzt habe, für mich "abgeharkt" sind. Ich bin nicht stolz auf meine Leistung. Ganz im Gegenteil - ich beachte sie noch nichtmal. 

Ich möchte das ändern. Mich belohnen für die Dinge, die ich jeden Tag leiste und durchziehe, denn das tun wir selber viel zu wenig. Beispielsweise setzten wir uns für unsere Freunde ein, kümmern uns um sie, sorgen dafür das es ihnen gut geht. Aber was ist mit uns selber? Haben wir nicht auch ein Recht auf all diese Dinge?


Mein Blog soll sich im Großen und Ganzen mit dem Themenbereich "Glückseligkeit" auseinandersetzten. Ich möchte mich selber zu einer kleinen Challenge herausfordern und nach jeder Woche (oder Monat) aufschreiben, was mich besonders glücklich gemacht hat. In der Hoffnung, dass es hilf mir selber wieder mehr Beachtung, aber auch Dankbarkeit zu schenken. Mein erster Versuch folgt..

  Ich konnte meinen Jahrgang überzeugen unseren Abiball in Iserlohn zu feiern. An diesem Projekt saß ich über die Hälfte meiner Ferien. Am Ende bestand meine Präsentation aus 30 Folien und 6 Karteikarten. Meine Location gewann mit einer 2/3 Mehrheit.

  Außerdem habe ich die Herbstferien auf Norderney verbracht. Dort habe ich in zwei Hotels sehr hart gearbeitet und in unzumutbaren Unterkünften gehaust. Zudem habe ich Vorort sehr viel Verantwortung übernommen und bin daran gewachsen.

  Ich gebe zweimal die Woche Nachhilfe in einem schwierigen Fach, nur um mehr Geld für meine Zukunft zur Seite legen zu können. Meine Nachhifeschülerin und ich haben die gleiche Lehrerin, die uns jede Woche mit Aufgaben überschüttet, dennoch gebe ich nicht auf. 

  Trotz fünf Lehrerwechsel (während meiner Qualifikationsphase für`s Abi )habe ich in beiden LKs 12 Punkte erreicht und meinen Schnitt gehalten.

  Ich bekomme die Abiballvorbereitungen mit meinem täglichen Wahnsinn unter einem Hut, obwohl ich zugeben muss das dieser Punkt mich am meisten belastet. 

  Nächsten Monat bekomme ich meinen Ausbildungsvertrag zugesendet. Und damit wäre ich die erste aus meiner Jahrgangsstufe die das geschafft hat. Ich freue mich schon unglaublich!


Ich wünsche euch einen schönen Mittwochabend und seid stolz auf euch und euren Leistungen! :-)

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